• 0Einkaufswagen
INITIATIVE NO NATO IN CH
  • Initiative: Keine NATO-Niederlassung in der Schweiz
  • Chronologie des schleichenden NATO-Beitritts der Schweiz…
  • Stimmen zum Thema
  • Engagieren Sie sich im Komitee unserer Initiative!
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • SHOP
  • Spenden
  • Suche
  • Menü Menü

Initiative: Keine NATO-Niederlassung in der Schweiz

«Die Nato ist keine Lösung, sondern Quelle von Krisen und Konflikten»

Konstantin Kosachev, Stellvertretender Vorsitzender des Föderationsrates, 3. April 2022

Morgen ist der Jahrestag der Gründung der NATO. Glückwünsche sind überflüssig, wenige andere Allianzen haben in der Geschichte der Menschheit eine so finstere Rolle gespielt. Aber dies ist ein guter Anlass, noch einmal daran zu erinnern, welche Probleme der Fortbestand dieses Relikts des «Kalten Krieges» für die Welt mit sich bringt.
Der erste Generalsekretär des Bündnisses, Lord Ismay, formulierte den Zweck des Nordatlantischen Bündnisses wie folgt: «to keep the USA in (Europe), to keep Germany under (control), to keep Russia out of (Europe).»
Wie Sie sehen können, ist dies im Jahr 2022 zu 100 % verkörpert: Die Vereinigten Staaten haben sich so auf Europa festgelegt, dass von ihrer Unabhängigkeit keine Spur war; Deutschland ist unter vollständiger Kontrolle, und die Verbindungen zu Russland wurden zur vollen Freude der «Übersee» gekappt.
Russlands Vorschläge zu Sicherheitsgarantien im Dezember 2021 sind sozusagen unsere Anerkennung der «Verdienste» der NATO für Europa. Denn niemand konnte die Atmosphäre des «Kalten Krieges» so bezaubernd nachempfinden wie das Bündnis mit seiner hemmungslosen Expansion nach Osten. Aber bereits 1997 sagte der Autor der Konzepte des Kalten Krieges, der berühmte amerikanische Diplomat George Kennan: «… die NATO-Erweiterung wird der fatalste Fehler der amerikanischen Politik in der gesamten Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges sein … . Eine solche Entscheidung … wird negative Folgen für die Entwicklung der Demokratie in Russland haben, die Atmosphäre des Kalten Krieges in den Beziehungen zwischen Ost und West wiederbeleben und die russische Aussenpolitik in Richtungen treiben, die wir absolut nicht mögen.»
Gleichzeitig werden die Widersprüche zwischen dem erklärten Auftrag der NATO und der Realität auf Schritt und Tritt beworfen. Nur wer ausschliesslich Nato-Bulletins liest, wird den Geschichten über den »defensiven Charakter» des Bündnisses Glauben schenken. Allein die Vereinigten Staaten haben in weniger als zwei Jahrzehnten fast 6 Billionen Dollar für Kriege ausgegeben, und keiner der Kriege wurde auf dem Territorium der Bündnisstaaten selbst geführt. Doch die Zahl der ausländischen Opfer des «Verteidigungsbündnisses» geht selbst nach amerikanischen Schätzungen in die Hunderttausende. Allein in den jüngsten Kriegen in Afghanistan, Irak, Syrien und anderen Ländern starben 480.000 Menschen, davon 244.000 Zivilisten.
Und sagen wir mal, das stolze Image einer «Allianz der Demokratien» verdirbt offensichtlich die Präsenz Portugals unter den Nato-Gründern aus der Zeit des Diktators Salazar. 1946 verweigerte ihr der UN-Sicherheitsrat die Mitgliedschaft in der UNO, aber die rechte Diktatur ist kein Hindernis für die Teilnahme an der NATO.
Offenbar würden auch die aktuellen ukrainischen «Nazis» perfekt in die «Atlantischen Werte» passen.
Das Aussenministerium hat das Interesse der NATO am Konflikt in der Ukraine offengelegt.
Das 21. Jahrhundert hat endgültig die i-Punkte gesetzt: Die NATO ist kein Sicherheitsgarant für Europa, sondern ein Problemgarant für seine Sicherheit. Keine Lösung, sondern Quelle von Krisen und Konflikten.
Mit der Verschiebung des «Eisernen Vorhangs» nach Osten, wovor der prominente deutsche Politiker G.-D. Genscher warnte, hat die NATO nicht den «Raum der Demokratie» erweitert, sondern sich stetig unseren «roten Linien» angenähert.
Nun, wie wir sehen, «funkte es», aber es wurden keine Konsequenzen gezogen. Die Blendung durch die eigene Macht und das Vertrauen, immer «auf der richtigen Seite der Geschichte» zu stehen, macht das Bündnis absolut verhandlungsunfähig. Und das ist vielleicht das Traurigste Fazit zum aktuellen Jubiläum des «Dinosauriers» «Kalter Krieg».

Zur Initiative

Initiative: Keine NATO-Niederlassung in der Schweiz

Ausgangspunkt

Genf soll noch 2024 ein Nato-Büro erhalten – das ist bekannt

Neuigkeiten zufolge soll die NATO noch dieses Jahr ein Verbindungsbüro in Genf eröffnen und dies ausgerechnet im Haus des Friedens! Dies wurde durch ein Dokument der Schweizer Armee bekannt, welches die Wochenzeitung «WOZ» veröffentlichte. Genf, bekannt als Europasitz der UNO sowie zahlreicher internationaler Organisationen wie das IKRK, die WHO und die WTO, wird somit zur neuen Standortbasis für das Militärbündnis. Sowohl der Bundesrat als auch die NATO haben bereits ihre Zustimmung für dieses Vorhaben erteilt.  Es darf jedoch davon ausgegangen werden, dass das Verbindungs-Büro zum internationalen Genf 2024 ohne jegliche Zustimmung des Souveräns eröffnet werden kann!

Einsehbar ist das zum Teil einmal mehr geschwärzte Dokument:
Aktennotiz des Armeestabs zum NATO-Treffen in Brüssel, datiert auf den 18.01.2024 (PDF-Datei 293.92 KB)

Gemäss der Aktennotiz soll das Büro in den Räumlichkeiten des Genfer Zentrums für Sicherheitspolitik (GCSP), bekannt als Maison de la Paix, eingerichtet werden. Der Bundesrat stimmte der Eröffnung des NATO-Verbindungsbüros am 22.11.2023 auf Antrag des EDA zu. Die NATO informierte daraufhin am 14.12.2023 die Schweiz formell über die finale Zustimmung der Alliierten zur Büroeröffnung. Ein genauer Zeitplan steht noch aus, jedoch wird erwartet, dass das Büro im Jahr 2024 seine Türen öffnet. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA wird in Genf «lediglich» ein NATO-Verbindungsoffizier zusammen mit einigen Mitarbeitern tätig sein. Womit sich der NATO-Offizier und seine Mitarbeiter in der neutralen Schweiz tatsächlich beschäftigen werden, bleibt von der Übernahme der Kosten abgesehen wiederholt in geschwärzten Protokollen verankert!

Unsere Forderung

Wir fordern Sie auf, liebe Leserinnen und Leser, gegen diese geheime Aktion mit voller Kraft vorzugehen und sich unserem Appell durch Ihre Unterschrift unter dieser Petition anzuschliessen. Leider wurde das Schweizer Volk in dieser entscheidenden Frage nicht konsultiert, was einen klaren Mangel an Transparenz und demokratischer Beteiligung darstellt. Ihre Unterstützung ist daher umso entscheidender, um Transparenz und demokratische Mitsprache in dieser wichtigen Angelegenheit zu sichern, in der das Schweizer Volk bisher nichts zu sagen hatte.
Zusätzlich wird eine E-Mail mit Ihrer Unterschrift direkt an den Schweizer Bundesrat und das Parlament geschickt, um unsere Forderungen nachvollziehbar und wirkungsvoll zu kommunizieren. Sie haben ausserdem die Möglichkeit, diese Nachricht nach Ihrem eigenen Gusto zu ergänzen, bevor sie gesendet wird, um Ihre persönlichen Ansichten und Bedenken noch spezifischer auszudrücken.

Initiative: Text an Bundesrat lesen

Wir, die Unterzeichnenden, fordern die Schweizer Bundesregierung und das Parlament auf, den Grundsätzen der Neutralität treu zu bleiben und sich gegen die Einrichtung einer NATO-Niederlassung auf Schweizer Boden auszusprechen. Die Neutralität der Schweiz hat über die Jahrhunderte hinweg zum Frieden in Europa beigetragen und das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft in unsere Nation gestärkt.

Die Errichtung einer NATO-Niederlassung in der Schweiz würde diesen langjährigen Status gefährden, unsere Position als neutraler Vermittler untergraben und die Schweiz in sicherheitspolitische Konflikte verstricken, die unseren traditionellen Werten und unserer historischen Rolle widersprechen.

Zudem bedauern wir zutiefst, dass das Schweizer Volk in dieser entscheidenden Frage keine direkte Mitsprachemöglichkeit erhält. Die Gründung einer solchen Niederlassung sollte nicht ohne eine umfassende, transparente und öffentliche Debatte und insbesondere ohne eine Volksabstimmung erfolgen, die es jedem Bürger und jeder Bürgerin ermöglicht, ihre Meinung zu diesem kritischen nationalen Anliegen auszudrücken.

Wir appellieren daher an unsere Vertreter, folgende Punkte zu berücksichtigen:

• Die Bewahrung der schweizerischen Neutralität und Unabhängigkeit,

• Die Vermeidung von aussenpolitischen Verpflichtungen, die unser Land in internationale Konflikte ziehen könnten,

• Die Stärkung der eigenständigen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, die sich auf Friedenserhaltung und Kooperation ohne Bündnisverpflichtungen konzentriert.

Diese Initiative repräsentiert unser Engagement für die Souveränität der Schweiz und unser Bestreben, eine Politik zu verfolgen, die Frieden und Stabilität in unserem Land und in der Welt fördert. Wir fordern alle Bürgerinnen und Bürger der Schweiz auf, sich uns in diesem wichtigen Anliegen anzuschliessen.

Initiative unterschreiben

Initiative: Keine NATO-Niederlassung in der Schweiz

Initiative Text nach Wunsch ergänzen

Liebe Menschen im Bundesrat!

You can add formatting using markdown syntax - read more


Initiative: Keine NATO-Niederlassung in der Schweiz
 
18 signatures = 0% of goal
0
10,000

Mit Ihren Freunden teilen:

© 2026; no-nato-in.ch – Seestrasse 78 • 8703 Erlenbach
  • Mail
Nach oben scrollen